Neu-Isenburg ist Hessens
familienfreundlichste Kommune 2005 =
Wiesbaden (dpa/lhe) - Neu-Isenburg, Kelkheim
und Rodgau sind Hessens familienfreundlichsten Kommunen 2005. «Sie werden für
erfolgreiche und vorbildliche Projekte mit intergenerativem
(generationsverbindendem)
Ansatz ausgezeichnet», erklärte Sozialstaatssekretär Gerd Krämer (CDU) am
Donnerstag bei der Preisverleihung in Wiesbaden. Die Landesregierung hatte den
Wettbewerb im vergangenen Jahr unter dem Motto «Generationen leben und arbeiten
zusammen» ausgelobt. Insgesamt hatten sich 23 Kommunen mit 31 Projekten
beworben. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 12 000 Euro dotiert.
Neu-Isenburg erhielt den ersten Preis (5000
Euro) für das Projekt «Alt hilft jung im Jugendbüro». Es soll jedem
Schulabgänger der Kommune ein Angebot für eine berufliche Qualifizierung und
Eingliederung ins Berufsleben geben. Dabei geben pensionierte Bürger
unterschiedlicher Berufe ehrenamtlich ihr Wissen weiter und unterstützen die
Jugendlichen. Die Jury lobte bei dem 1997 gestarteten Projekt vor allem die
Kooperationen zwischen der Initiative und der ortsansässigen Arbeitsagentur,
Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Schulen und Gewerkschaften.
Kelkheim überzeugte die Jury mit dem Angebot
«Kinder entdecken ihre Stadt». Senioren bringen Kindern regelmäßig bei
Fackelwanderungen die Stadtgeschichte näher und erzählen von ihrem Leben als
Kinder und Jugendliche. Den mit 3000 Euro dotierten dritten Preis bekam Rodgau
für das Projekt «Groß und klein ein intergeneratives Projekt mit Kindern und
Senioren» der Kindertagesstätte Rollwald für behinderte und nichtbehinderte
Kinder im Alter von neun Monaten bis sechs Jahren. Alle zwei Wochen treffen
sich die Kinder mit Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes. Damit trage das
Projekt zum Abbau von Barrieren bei und fördert einen natürlichen Umgang mit
Alter und Behinderung auf allen Seiten, hieß es in der Begründung.
dpa bs yyhe rs
261735 Jan 06
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